Von Drachenhöhlen und Feentürmen

Spielobjekte im Außenraum müssen gut geplant sein, denn was nützt das schönste Spielgerät, wenn es sich in der Sonne aufheizt, bei Nässe eine Verletzungsgefahr darstellt oder den ersten Winter nicht überlebt. Daher gilt mein besonderes Augenmerk der vorhandenen Situation: ist sie geschützt oder frei? Kann sich Staunässe bilden? Gibt es Schatten für die Kleinen oder sollte welcher eingeplant werden? Erst wenn die Umgebungsvariablen stimmig eingeplant sind, kann die Ideenfindung für einen spannenden Außenbereich starten. Ein Holzgerüst? Nein! Ein Piratenboot, ein Feenturm oder eine Drachenhöhle. Balancierstämme? Nein! Drachen-Wackelzähne und Streifenbäume. Farbe, Form und Materialien sollen die Kinder zum phantasievollen Spiel anregen und einen Spielbereich zu einem unverwechselbaren Ort machen. Interaktion erwünscht: Klanghölzer, Steuerräder, Seilzüge – viele Attraktoren lassen sich mit Blick auf geltende Sicherheitsnormen umsetzen. Wenn die Kinder sagen: "Lass uns zum Dschungelspielplatz gehen", ist das Ziel erreicht.

 

Referenzen: Konzept und Umsetzung Kita "Lillebror", Außenbereich / Konzept MuKi-Klink Heringsdorf,

Außenspielobjekt "Schaukel-Ei" (Diplom), Außenbereich Kita XXX (Pitchprojekt nach Kikado)

Stand Juli 2016 | Impressum